Chronik & Ergebnisse

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Höhepunkte unserer Auktionen präsentieren. Die Zuschlagpreise verstehen sich ohne Aufgeld und Mehrwertsteuer.

 

Italien, 18. Jahrhundert
Das Martyrium des Heiligen Sebastian. Öl/Lwd., doubliert. 70 x 54 cm. Gerahmt.

Zuschlag: 120.000 €

Christoph Paudiss.
1618 Niedersachsen - Freising 1666/67.
Zugeschrieben
Einen Brief lesender alter Mann mit seiner Katze. Öl/Lwd., doubliert. 59 x 42,5 cm. Gerahmt.

Zuschlag: 14.000 €

Unbekannt, 18. Jahrhundert
Schlafende Flora. Öl/Lwd., doubliert. 80 x 63 cm. Gerahmt.

Zuschlag: 13.000 €

Josef Albert
Brustbild König Ludwig II. Photographie mit Widmung und Signatur. 70,5 x 53 cm im Oval.

Zuschlag: 9.500 €

Dose
Granit. Runde Form. Auf dem Deckel Mikromosaik mit dem Portrait Papst Pius VII. Goldmontierung. Frankreich, 1809-1819. Meistermarke: GS 8 (in einer Raute). D. 8 cm. Konkordat zwischen Papst Pius VII. mit Bayern 1817 unter Minister Montgelas. Montierung z.T. lose.

Zuschlag: 3.800 €

Große Vase "Arches"
Formgeblasenes bernsteinfarbenes Glas, mattiert. Gedrückt ovoider Korpus mit kurzem, leicht schrägem Hals und glatter Mündung. Umlaufend reliefierter Dekor aus fliegenden Adlern, von Bogenschützen gejagt. Unsign. René Lalique, Wingen-sur-Moder, um 1921. H. 27 cm. Min. best. auf der Wandung.

Zuschlag: 3.600 €

Vase mit Rosenblüten
Hellgrün getöntes Glas. Eisglasartige Oberfläche. Floraler vergoldeter Ätzdekor. Unbez. Ausführung wohl J. & L. Lobmeyr, Wien, um 1901. Wohl nach Entwurf von Rudolf Marschall, um 1901. H. 18 cm.

Zuschlag: 2.100 €

Tischuhr, sog. Augenwender
Nadelholz und Linde. Farb- und Goldfassung. Auf breitem, tlw. furniertem Sockel an rundem Uhrengehäuse lehnender dudelsackpfeifender Mohr. Rundes Messingzifferblatt mit Emailring. Sign. Schlagwerk. Anf. 19.  Jh. H. 47 cm.
Funktion nicht geprüft.

Zuschlag: 6.000 €

Drei große Barock-Schränke
Nadelholz. Farbfassung. 2-türig. Mittig teilbar. Geschweifte Profilgesimse. Schnitzdekor. In Lasurtechnik maseriert. In den Füllungsflächen Maserfurnierbild. Bis 306 x 263 x 70 cm. Besch., u.a. Wurmfraßgänge.
Aus süddeutschem Schlossbesitz.

Zuschlag: 24.000 €

Jan Frans van den Hecke.
1660-1695 in Brüssel tätig
Tapisserie „Die Liebe zur Kunst". Aus dem Zyklus „Die Neigungen der Menschen". Aufwändige Figurenszene mit Portraitmaler im Atelier bei der Arbeit mit seinem Modell, dem Amor einen Spiegel vorhält. Im Hintergrund der Darstellung Durchsicht zu einem Bildhaueratelier. Breite Bordüre mit reicher Staffage aus Blumen, Früchten und Vögeln. Mittig über der Darstellung in der Bordüre Kartusche mit Spruch "ARTIBUS INGEUIS CELEBRIS DELECTAT APELLES" (sinngemäß: Apelles (Hofmaler Alexanders des Großen) erfreut sich an den herrlichen edlen Künsten). Um die Bordüre schmale blaue Rahmung, darin unten rechts bez. B(rüssel) B(rabant) und IFVH. Brüssel, Ende 17. Jh. 380 x 320 cm. Altersgemäßer, sehr guter Zustand mit kleinen Reparaturstellen. Leuchtkraft der Farben außergewöhnlich erhalten. Ein vergleichbares Stück mit dem selben Thema in sehr ähnlicher Ausführung aber gänzlich unterschiedlicher Bordüre, findet sich im Kunsthistorischen Museum in Wien. Dort allerdings aus der Manufaktur des Willem Roelants, der nachweislich mit der Manufaktur des Jan Frans van den Hecke kooperiert hat.

Zuschlag: 100.000 €

 

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